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Jürgen in WarschauKrungl - Kufstein - Warschau
June 16 Semesterende, Abschlusspartys,...Nach etwas mehr als 4 Monaten in der polnischen Hauptstadt neigt sich mein Erasmus Aufenthalt nun auch dem Ende zu. Bereits in den vergangenen Wochen war diese Tatsache an der steigenden Anzahl an Partys zu bemerken. Zum Glück hatte ich den letzten Wochen unitechnisch nicht allzu viel zu tun und konnte mich vermehrt auf das eigentliche Studentenleben, das sich ja leider dem Ende zuneigt, widmen. Glücklicherweise präsentiert sich Warschau seit einem Monat beinahe permanent von seiner sonnigen Seite bis 30 Grad – aber das fahren mit der Tram bei solchen Temperaturen werde ich wohl kaum vermissen! Dafür genieß ich es in den zahlreichen Parks etwas in der Sonne zu braten!
FIVB World Cup in Warschau
Buena Vista Social Club
Recht Klausur die Zweite
Wohnungssuche
Schön langsam kann ich dann doch schon mit dem packen beginnen. Nächste Woche von Mittwoch bis Freitag gibt’s dann mit allen Exchanges noch einen Abschlusstrip nach Danzig und ans Meer – auch wenns zum baden wohl doch noch etwas frisch sein wird! Tja und dann nächsten Samstag geht’s dann gleich in der Früh auf in die Heimat, muss gestehen dass die Vorfreude schon groß ist! Vor allem ist ja kommendes Wochenende in Wien dann auch das Donauinselfest das sich ja quasi ideal als Einstand in der Heimat eignet. May 21 Grillage im Masuri SeengebietEs scheint als nehmen die Ausflüge hier in Polen kein Ende -
aber genau so sollte es ja auch sein! Die Finanzen neigen sich dem Ende zu aber
schließlich gilt das ja auch für das Auslandssemester!
Am Freitag, nachdem einige Kurse dem Trip leider zum Opfer fallen mussten, ging’s auf die 6stündige Zugfahrt nach Masurien! Wir kamen gerade rechtzeitig zur Sonnenuntergangsstimmung in unserem „Campingdorf“ an! Ca. 40 kleinere Hütten verteilen sich an den direkt am den See angrenzenden Wald! Da es ja doch erst Mitte Mai ist und es noch nicht zwingend Badesaison ist, konnten wir die beiden besten Hütten nur 10 Meter vom See entfernt beziehen! Nachdem wir für vernünftige 4 Euro einen kleinen Griller und den üblichen Vorrat an Grillutensilien (ein paar Würstel und halt ein paar Bierchen) besorgt hatten konnte das entspannende Wochenende fernab vom Großstadtlärm seinen Lauf nehmen! Dieser Abend sollte echt zu einem Highlight meiner bisherigen nächtlichen Erfahrungen in Polen werden! Es war echt richtig gemütlich, zu sechst gemütlich am Lagerfeuer zu sitzen, das herrliche Ambiente und die tollen Unterhaltungen einfach genießen! Es war echt eine extrem lässiger Abend, ich lasse aber lieber die Bilder die in Kürze folgen werden dafür sprechen! Als es aber dann schlussendlich hell wurde, war auch die Zeit für die üblichen Verdächtigen, in diesem Falle Kevin aus Frankreich, Klaus aus Deutschland und stellvertretend selbstverständlich ich als österreichischer Repräsentant gekommen, die für ca. 9 EURO gemietete Residenz am See in Anspruch zu nehmen!
Um ca. 11 Uhr am Samstag ging’s dann bei herrlichem warmem Wetter los mit einem gemütlich Bad in der Sonne! Nach einem kurzen Trip in den nächstgelegenen Ort Wegorzewo, um wieder Nachschub für die zweite Grillage zu besorgen, trafen wir wieder so gegen 5 an unserem „Strand“ an! Obwohl das Wasser äußerst kalt war, machten wir tapferen Burschen uns dann doch noch auf einen kurzen Sprung ins kühle Nass auf! War sehr entspannend aber halt doch etwas auf der kälteren Seite, aber wenn man schon mal da ist wär’s ja beinahe eine Frechheit nicht ins Wasser zu gehen! In der Folge wurde wieder ordentlich gegrillt und schlussendlich - doch wieder in selber Formation wie am Vortag -wurden wir letztendlich erst von den ersten Sonnenstrahlen mehr oder weniger gezwungen uns ein wenig aufs Ohr zu hauen! Am Sonntag war dann, zur Abwechslung, wieder mal gemütlich in der Sonne chillen angesagt! Um ca. 15 Uhr haben wir dann den fantastischen Masuren wieder den Rücken gekehrt um uns wieder in Richtung Hauptstadt aufzumachen!
Zusammenfassend war’s ein echt geniales Wochenende, das ich hoffentlich, in selbiger Formation vielleicht noch mal, dann bei etwas angenehmeren Wassertemperaturen, im Juni erneut genießen kann. Also, die Masuren kann ich als Reisetipp echt nur empfehlen! Günstige Preise und eine echt atemberaubende Landschaft! May 15 Stockholm am WochenendeBereits eine Woche nach dem ersten großen Trip durch die
Baltischen Staaten, ging’s das vergangene Wochenende weiter mit der
europäischen Erkundungsreise! Um 5 Uhr früh am Samstag ging’s dann vom Warschauer Flughafen los. Nach 1,5 h Stunden Flug kam ich dann in Stockholm an, wo der Stefan bereits zur Abholung bereit stand. Unser Weg führte uns aufgrund der begrenzten Zeit direkt in die Stadt. Dann war wieder mal Sightseeing pur angesagt. Zum Glück wurde das Wetter auch mit steigender zurückgelegter Kilometeranzahl besser. Als dann nach ca. 5 Stunden Marsch die Beine nicht mehr so mitspielten machten wir uns dann auf den Weg zum Studheim vom Stefan. May 06 VILNIUS - RIGA - TALLINN - HELSINKIEndlich, nach 2 Wochen Stress auf der Uni, machte ich mich mit 4 weiteren Exchanges auf die Reise durch die Baltischen Staaten. Am frühen Nachmittag des 28. Aprils trafen wir uns, um die Buchungen für die Busfahrten sowie die Hostels vorzunehmen! Den bereits um 18 Uhr ging es dann von Warschau aus los!
VILNIUS Unsere erste 9stündige Fahrt zu unserem ersten 1 ½tätigen Aufenthalt in Vilnius im Nachtbus, war ganz nett, jedoch nicht so erholsam – zumindest kamen wir in der Bahnhofshalle in Vilnius noch zu 1 Stunde schlaf auf den angenehmen Bahnhofsbänken! Leicht angeschlagen von der Fahrt machten wir uns auf die Suche nach unserem Hostel und nach einem dringend notwendigen Frühstück. Nach einer ausgiebigen Sightseeingtour durch die Stadt, traf ich auf Litauische Kufsteiner Fraktion – Kerstin und Floh. Wir sind dann zu einem wirklich schönen abgelegenen Ort (Trakai) gefahren und haben dort auch gleichzeitig die heimischen Köstlichkeiten und das Bier getestet. Am Abend waren wir dann auch noch in einem klassischen Litauischen Lokal und verbrachten dort den restlichen Abend! Wir waren aber dann doch ganz froh als wir in unserem Hostel ankamen, da wir die vorige Nacht ja im Bus verbracht hatten, und nicht zwingend einen sehr erholsamen Schlaf hatten! Leider war am 2 Tag das Wetter nicht mehr so gut, deshalb viel das Sightseeing etwas knapper aus, da wir vergeblich nach Mützen, gegen den teils eisigen Wind, suchten! Um ca. 14:00 ging’s dann mit einem sehr komfortablen Bus auf die ca. 5stündige Fahrt nach Riga! Kurz und knapp: Echt schöne Stadt, unglaublich viele Kirchen, billiges sehr gutes Essen und Trinken – auf jeden Fall einen Besuch wert! Danke an dieser Stelle auch an Kerstin und Floh für ihre Zeit und Guiding Aktivität! Besonders Highlight: UZSUPIS, kleines Stadtviertel das im Reiseführer als das Viertel der Künstler und Betrunkenen angekündigt wurde! Auszug: “…genießen sie eines der herrlichen Lokale und beobachten sie die Betrunkenen und Künstler…!“ Es gibt einen offiziellen „Grenzübergang“ mit Passkontrolle! Wir mussten leider nicht durch diese Prozedur, da wir bereits um 9 Uhr dort waren und der durchschnittliche „UZUPE“, um diese Zeit vermutlich noch nicht betrunken ist bzw. noch schläft! Trotzdem war’s ganz lustig dort gewesen zu sein!
RIGA Um ca. 19:00 Uhr erreichten wir dann in der Lettischen
Hauptstadt. Das Wetter sollte auch an den kommenden beiden Tagen auf unserer
Seite sein. Bis auf den kalten Wind hatten wir echt Glück! Am folgenden Tag
machten wir uns dann wieder auf den Sightseeing Trip. Riga ist eine echt
faszinierende Stadt deren Gebäude im Jugendstil Design wirklich ein Genuss
sind. Auch unser in Vilnius gestartetes Unternehmen Mützen zu finden fand in
Riga sein Ende. Nach dem wir einige Souvenirshops abgeklappert hatten und
sowieso schon die Touristen schlecht hin waren, fehlte es nur noch an einer
Lettland-Mütze! Gesagt getan, den Rest des Tages verbrachten wir dann etwas
auffälliger als „Touris“ im Lettland – Haubenlook! Der folgende Abend war dann
auch einer der lustigen und intensivsten der ganzen Woche. Nachdem wir auch
Lettische Köstlichkeiten zu einem angemessenen Preis von ca. 6 € zu uns nahmen,
war schlussendlich das klassische Lettische Bier „Cesu“ der ausschlaggebende
Faktor für diesen feuchtfröhlichen Abend! Am nächsten Tag legten wir weitere
Kilometer beim Sightseeing zurück. Wir machten auch noch einen kurzen Abstecher
an die Lettische Küste. Leider präsentierte sich der Badestrand von seiner
winterlichen Seite, trotzdem waren wir am Meer und das is ja immer eine feine
Sache! Nachdem der Regen in Riga einsetze und dies bereits in Vilnius so war,
war es an der Zeit weiterzufahren und deshalb verließen wir gegen Mitternacht
dann die Lettische Metropole! Zusammenfassend war Riga die schönste Stadt die
wir besichtigt haben, auch das Essen ist noch günstig und die Stadt hat einfach
ein gewisses Flair! Und noch zu erwähnen wäre das Lettische „CESU“, das
wirklich äußerst gut ist! TALLINN Nach einer, zumindest für mich unangenehmen, Nacht im Bus, erreichten wir Tallinn um ca. 5 Uhr morgens. Nach ca. 1 Stunde Marsch durch die noch schlafende Stadt erreichten wir unser Hostel, in dem auch ich schlussendlich einige Stunden schlaf fand. Von den Unruhen die einige Tage zuvor hier in der Stadt gewütet hatten war nicht mehr allzu viel zu merken. Einige Fensterscheiben war zerstört und die Präsenz der Polizei zur späteren Stund war etwas intensiver aber keinesfalls irgendwie beunruhigend! Der einzige Nachteil bestand darin, dass Tallinn – zumindest die Innenstadt – auf demselben Kostenniveau wie Österreich ist und daher nicht mehr so großartig zum Essen und Trinken gehen einlädt! Gut, dachten wir uns eigentlich ja kein Problem, man kann sich ja in den Geschäften etwas kaufen! Was Lebensmittel betraf war dies auch kein Problem, jedoch blieben die Bier und Alkoholabteilung aufgrund der „Unruhen“ verschlossen! Die Innenstadt von Tallinn – im Hanseatischen Stil – ist echt schön und von den Türmen hat man eine gute Aussicht über die Stadt und den Hafen. Den Abend verbrachten wir dann in einem sehr netten Lokal, und entschieden, dass wir aufgrund des verbleibenden freien Tages es auch noch schaffen könnten nach Finnland zu kommen! Da wir bisher aufgrund der billigen Bustransferkosten und der günstigen beider Städten zuvor noch nicht viel Geld aufgewendet hatten, war dieser zusätzliche Trip durchaus noch drinnen! Für 22 € hin und retour mit der Fähre über die Baltische See ging’s dann am folgenden morgen weiter!
HELSINKI Nach 3stündiger Fahrt, erreichten wir dann die Finnische Hauptstadt! Helsinki zeigte sich an diesem Tage von seiner wettermäßig wechselhaften Seite. Trotzdem kamen wir zu unserem mittlerweilen obligatorischen Tagesrhytmus. Sprich erstens sich mal alle möglichen Broschüren im Tourismusbüro zu holen und anschließend ein paar Kilometer durch die Stadt zu schlendern. Den 2. Teil des Tages verbrachten wir dann auf einer kleinen aber schönen Insel nah bei Helsinki! Helsinki ist eine schöne Stadt jedoch sind die Preise einfach eine Frechheit, also ein durchschnittliches Essen kostet zwischen 15 und 20 € und eine halbe Bier 5 – 5,50 € - sprich das wär nicht wirklich was für mich! Leider kamen wir aufgrund der hohen Kosten nicht zu einem typischen nationalen Gericht, wir verbrachten den Tag eher studentenmäßig mit Brot und Wurst, welche wir aber auch in Tallinn gekauft hatten und nicht in Helsinki, denn das wäre wahrscheinlich dann auch noch um einiges teurer gewesen. Auf unserer Rückfahrt kamen wir auch noch zu unserem obligatorischen Bier, dass wir in jedem Land logischerweise kosten mussten! Schlussendlich stellte sich in dieser Kategorie, Lettland mit CESU als eindeutiger Sieger heraus! Um ca. Mitternacht kamen wir dann wieder in Tallinn an! Wir gönnten uns dann noch einige Stunden schlaf bevor es dann um 6 Uhr auf die 18stündige Heimreise im Bus ging! Bus fahren ist zwar billig, aber angenehm ist auch etwas anders! April 09 Besuch aus der Heimat!An den vergangenen 3 Tagen war es soweit, die ersten Besucher erreichten Warschau! Doch was sie, genauso wenig wie ich wussten war, dass sie es in Polen mit dem Osterfest doch etwas zu genau nehmen! Man weiß zwar, das Polen an sich, grundsätzlich ein sehr katholisches Land ist, aber das sie es schaffen, eine 2 Millionen Stadt völlig abzustellen, erschien teilweise etwas unvorstellbar!
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